Köstliches von der Hüttn

Herrlich das Gefühl, wenn wenn man die Füße nach einem langen Tag auf Skiern von den Brettern löst und in die nach Kaiserschmarrn duftende Hüttn einkehrt. Wir verraten Ihnen, wie Sie ein paar „Hüttn-Lieblinge“ ganz einfach zuhause zubereiten können: Sehnsucht nach der Piste inklusive!

Nie schmeckt das Essen so gut, wie wenn man die Füße nach einem langen Tag auf Skiern von den Brettern löst und in die nach Kaiserschmarrn duftende Hüttn einkehrt. Wir verraten Ihnen, wie Sie ein paar „Hüttn-Lieblinge“ ganz einfach zuhause zubereiten können: Sehnsucht nach der Piste inklusive!

Jetzt, da der Winter naht, ist es auch endlich wieder soweit: Die Skisaison beginnt! Den ganzen Tag lang über pudrige Pisten sausen und sich an der frischen Winterluft zu bewegen, das macht natürlich hungrig. Nicht umsonst weiß jedes Kind: Zu einem tollen Ausflug auf den Brettern gehört auch ein gemütliches Jausen und Genießen auf der Hüttn. Denken Sie voller Sehnsucht an Ihren letzten Skiurlaub, lassen sich die Alm-Klassiker auch ganz einfach zuhause nachkochen.

1.    Kaiserschmarrn

Allen voran geht natürlich diese köstliche Mehlspeise. Wer Sie einmal mit Puderzucker und je nach Geschmack etwas Kompott genossen hat, verzehrt sich nach ihr. Zuhause ist so ein Kaiserschmarrn ganz leicht gemacht. Auch ob mit Rosinen oder ohne, ist Geschmackssache. Fragen Sie im Zweifelsfall mal bei den Bekochten nach.

Zutaten:
40 g Butter
4 Eier
200 g Mehl
300 ml Milch
30 g Rosinen
1 Prise Salz
1 Prise Staubzucker zum Bestreuen
30 g Zucker
Zubereitung:

1.    In einer Schüssel Mehl, Zucker, Salz und Dotter mit der Milch zu einem glatten, dickflüssigen Teig verrühren.
2.    In einer anderen Schüssel die Eiklar zu einem steifen Schnee schlagen und danach unter den dickflüssigen Teig heben.
3.    Die Butter in einer großen, flachen Pfanne aufschäumen lassen, den Teig langsam eingießen, und auf beiden Seiten anbacken.
4.    Anschließend die Pfanne in ein vorgeheiztes Backrohr bei mäßiger Hitze (Heißluft ca. 180°C) für 10-12 Min. fertig backen - bis der Kaiserschmarren leicht goldbraun ist.
5.    Danach die Pfanne aus dem Backrohr nehmen und den fertigen Teig mit zwei Gabeln in unregelmäßige Stücke zerreißen.
6.    Nun die Rosinen hinzufügen, gut verrühren und die Pfanne nochmals für ca. 1 Minute in den noch heißen Backofen.
Den Schmarren auf Tellern anrichten, mit Zucker bestreuen und mit beliebigem Kompott oder auch Apfelmus servieren.

Gourmet-Tipp: An Stelle der Rosinen machen sich auch Mandelblättchen ganz vorzüglich im Kaiserschmarrn!


2.    Wiener Schnitzel

Es ist nur das Original, wenn es aus Kalbsfleisch ist. Das Wiener Schnitzel haben viele von uns schon als Kind lieben gelernt – doch auch Erwachsenen entlockt das Gericht genussvolle Seufzer. So ein hausgemachtes Wiener Schnitzel ist schon was Feines.

Zutaten:
600 g Kalbsschnitzel (aus Keule oder Oberschale)
3 Eier
Salz
250 g Butterschmalz
1 Zitrone, in Spalten geschnitten
Mehl, glattes 
Semmelbrösel
Zubereitung: 1.    Schneiden Sie die Kalbsschnitzel an den Rändern leicht ein und bedecken Sie sie mit Klarsichtfolie, um sie zart zu plattieren (also zu klopfen)
2.    Salzen Sie die Schnitzel gleichmäßig und wenden Sie sie beidseitig in Mehl
3.    Verschlagen Sie die Eier mit einer Gabel und ziehen Sie die Mehl-Schnitzel durch sie durch
4.    Wenden Sie nun die Schnitzel noch einmal i Semmelbröseln (die Brösel dabei nur zart andrücken)
5.    Schütteln Sie die Schnitzel leicht ab, um überschüssige Brösel zu entfernen
6.    Erhitzen Sie reichlich Butterschmalz in einer passenden Pfanne ca. 2 bis 3 cm hoch
7.    Legen Sie die Schnitzel in das heiße Fett und bräunen Sie sie unter wiederholtem Schwingen der Pfanne
8.    Wenden Sie die Schnitzel vorsichtig mit einer Fleischgabel und backen Sie sie von der anderen Seite fertig
9.    Nun können Sie die Schnitzel mit einer Backschaufel aus der Pfanne heben
10.    Lassen Sie die Schnitzel abtropfen und tupfen Sie das überschüssige Fett mit Küchenkrepp ab

Nun können Sie die fertigen Schnitzel mit der Zitronenspalte servieren.


3.    Leberknödelsuppe

Eine köstliche Vorspeise oder Jause zwischendurch: Die Leberknödelsuppe überzeugt im Winter mit ihrer herzhaften Note und liefert dem Körper besonders viel Eisen. Den kann man beim Sporteln im Schnee gut gebrauchen.

Zutaten:
175 g Leber vom Rind
200 g Hackfleisch vom Schwein
½ Semmel, altbacken
1 TL Schmalz
Milch
60 g Zwiebeln, gehackt
1 Ei
evtl. Semmelbrösel
Salz
Pfeffer
Majoran
Petersilie
1 Eigelb
1 l Rinderkraftbrühe

Zubereitung:
1.    Hacken Sie die Leber fein oder drehen Sie sie durch den Fleischwolf und geben Sie sie unter das Schweinehackfleisch
2.    Dazu kommen die gewürfelten Zwiebeln, die in Milch eingeweichte und ausgedrückte Semmel, das Ei, Salz, Pfeffer, Majoran und Schmalz
3.    Arbeiten Sie diese Masse gut durch. Die Konsistenz können Sie unter Zugabe von Semmelbröseln verbessern
4.    Stellen Sie die Masse kühl – so lässt sie sich besser formen
5.    Formen Sie nun 6 Klöße und geben Sie sie in etwa 1 Liter kochende Rinderbrühe
6.    Lassen Sie die Leberknödel unter dem Siedepunkt eine halbe Stunde ziehen
7.    Sind sie gar, nehmen Sie sie mit einem Schaumlöffel heraus und stellen Sie sie warm
8.    Geben Sie die Brühe durch ein feines Sieb und legieren Sie sie mit dem Eigelb
9.    Dann geben Sie die Klöße wieder dazu und bestreuen Sie alles mit Petersilie

Achtung: Nach dem Legieren darf die Suppe nicht mehr aufkochen!


Mhhh, das wird ein Festmahl. Guten Appetit – ob Zuhause oder in der Hüttn! Copyright Fotos: Foto 1: Thomas Jaehnel/Flickr Foto 2: tribp/Flickr Foto 3: Bauernernst/Flickr Quellen: gutekueche.at; chefkoch.de

Indem Sie ohne Veränderungen Ihrer Standard-Browser-Einstellung weiterhin diese Seite besuchen, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden. Nähere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung