Die Kendlersche Hausgeschichte

Die Geschichte des Hotel Kendler beginnt vor etwa 250 Jahren noch recht bescheiden als kleines Bauernhaus. Seitdem ist vieles passiert...

Vom Bauernhof zum Vier Sterne Superior Hotel

Vom Bauernhaus zur Pension

Im abgelegenen Tal war die Landwirtschaft einst Erwerb und Absicherung zugleich, denn in schlechten Zeiten konnte man sich auf diese Weise selbst versorgen. Erst viel später zog der Wintersport nach Saalbach-Hinterglemm ein. Damit kamen auch Touristen in die Gegend und so wurde aus dem Kendler-Hof in 1920er Jahren eine kleine Pension mit Platz für zehn bis zwölf Personen

Strom aus Wasser

Die schneesichere Lage und die Vorteile der Region führten dazu, dass durch den Skisport zuerst der Tourismus und dann auch der Fortschritt in die Gegend kamen. So wurde 1935 ein Elektrizitätswerk an den Betrieb angeschlossen. 

Dieses versorgte das Haus und die umliegende Gegend mit Energie aus dem Wasserlauf beim Spielgraben. Bei jedem Unwetter musste der Sand per Hand aus dem Wassergraben geschaufelt werden, damit der Strom wieder ungehindert fließen konnte. Immerhin erzeugte das E-Werk schon neun bis zwölf Kilowatt Strom für die Region. Heute ist die SAFE verantwortlich für die Stromversorgung im Tal.

Durch den Tourismus zum Hotel

Nach dem zweiten Weltkrieg erlebte die Region einen großen wirtschaftlichen Aufschwung durch eine umfassende und gezielte Entwicklung im regionalen Tourismus. 1945 wurde der erste Schlepplift am Schattberg noch aus Kriegsrückständen, Holzstücken und Eisen gefertigt. 

Der 800 Meter lange Lift war im Familienbesitz und wurde erst später an die Seilbahnen-Gesellschaft verkauft. Heute sorgen über 50 Lifte und Bergbahnen für den komfortablen Transport der Gäste auf die Pisten.

 

Die Kendler-Geschichte im Überblick

 

Vor rund 250 Jahren: Der Kendler-Hof war ein einfaches Bauernhaus.

In den 1920er Jahren wurde aus dem ehemaligen Bauernhaus eine kleine Pension mit Platz für zehn bis zwölf Personen.

1945 wurde der erste Schlepplift am Schattberg gefertigt – er war damals in Familienbesitz.

1948 wurde der Betrieb offiziell zur Pension Kendler. Das Elektrizitätswerk wurde abgetragen, um Platz für mehr Gäste zu schaffen.

1955 wurde die Kapazität des Hauses auf 60 Betten ausgebaut und für die damalige Zeit schon ein Hotelkomfort mit hohem Standard geboten.

„Es ist faszinierend, auf welch lange Tradition unser Haus zurückblicken kann und was für große Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte stattgefunden haben, damit wir heute einen Vier Sterne Superior-Betrieb mit allen Annehmlichkeiten und Komfort bieten können“, so Gastgeberin Christine Enn. „Wir möchten uns stetig weiterentwickeln, um dem hohen Qualitätsanspruch unserer Gäste auch weiterhin gerecht zu werden. In diesem Sinne werden auch alle Neuerungen und derzeitigen Umbauen geplant und umgesetzt!“

 

Weiter geht es im zweiten Teil unserer Serie!

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